Kieferorthopädische Fotografien

20. Januar 2015
Qualitätssicherung
23. Februar 2015
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Die kieferortopädische Fotodiagnostik stellt während der KFO-Behandlung ein wichtiges Hilfsmittel dar und wird i.d.R.
mehr als 4x erbracht, um Anfangs- Zwischen- und Enddiagnostik vergleichen bzw. individuelle Besonderheiten im Behandlungskonzept berücksichtigen zu können.

In den Abrechnungsbestimmungen ist manifestiert: „Eine mehr als viermalige Berechnung der Leistung nach der Nr. 6000 im Verlauf einer kieferorthopädischen Behandlung ist in der Rechnung zu begründen.“ Darüber hinaus erforderliche  Aufnahmen sind denkbar und  können auch berechnet werden. Es muss lediglich ab der fünften extraoralen kieferorthopädisch-diagnostischen Aufnahme (6000) und zu jeder weiteren Aufnahme „im Verlauf einer kieferorthopädischen Behandlung“ eine sogenannte „Indikationsbegründung“ auf der Rechnung angegeben werden.

Der „Verlauf“ einer KFO-Behandlung beträgt nicht maximal 4 Jahre (nur für Nrn. 6030-6080), sondern erstreckt sich vom Behandlungsbeginn bis zum Behandlungsabschluss.

So kann zum Beispiel eine Extraktionstherapie oder ein “überschiessender Wachstumsschub” für die Notwendigkeit von mehr als Fotografien infrage kommen.

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